7. AIDA Ahoi

Hier bin ich wieder und ich kann endlich das Geheimnis um Mamas Andeutung lösen, aber von Anfang an.

Ich saß eines Nachmittags gemütlich auf der Couch als Mama vom Briefkasten kam und mit einem Riesenstrahlen mir ein Päckchen in den Schoß legte. Schau schnell rein, sagte sie aufgeregt.

Oh man war ich da plötzlich neugierig. Stellt euch vor, in dem Päckchen war ein Reisepass. MEIN Reisepass. Ich bin nun stolzer Besitzer eines eigenen Reisepasses und kann damit nun überall hinreisen.

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Und dann kam Mama auch schon mit der nächsten Überraschung um die Ecke. Sie sagte, halt dich fest Charly, wir fahren wieder AIDA und zwar mit der Aura in der Ostsee und Jamie kannst du auch mitnehmen. Ich bin fast ausgerastet vor Freude. 🙂
Und dann ging es los, mit Sachen einpacken und ganz früh schlafen gehen, da die Nacht wohl wieder sehr kurz werden würde.

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Mein Matrose und ich waren gleich startklar 😉

Diesmal würden wir nicht mit dem Flugzeug anreisen, sagte Mama. Jamie und ich versuchten es uns, so gemütlicher wie möglich, zu zweit in der Tasche zu machen und dann standen wir auch schon am Bahnhof in München. Ui ein ICE, ich war gleich total fasziniert und nach ein wenig zögern klopfte ich an der Türe des Lokführers und stellt euch vor, ich durfte rein. 😉
Und wie ihr es von mir gewohnt seid, habe ich mich gleich auf dem Platz des Lokführers gesetzt und bin ein bisschen ICE gefahren. Man war das spannend. 😉

Dann musste ich wieder zu Mama und zu Jamie in die Tasche und nach einer gaaaanz lange Fahrt waren wir endlich da.

Und da stand unsere Kussmundschönheit. Die Aura ist etwas kleiner als die Luna aber ich fand sie sofort toll. Und Jamie hat vielleicht Augen gemacht, er kennt AIDA ja nur aus unseren Erzählungen.

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Wir haben sofort meinen Stammplatz am Fenster unserer Kabine eingenommen und dem Treiben der Kieler Woche zugesehen.

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Das Wetter war dort nicht so schön wie in der Karibik aber dafür gab es andere tolle Sachen, wie z.B. das es in Richtung Oslo fast nie ganz dunkel geworden ist. Deshalb konnte ich kaum schlafen und Mama scheinbar auch nicht. 🙂 Denn sie war ständig feiern.
Dann war das Fußballspiel Deutschland gegen Slowakei und ich bin natürlich auch ins Theater der Aura gegangen und hab bei dem spannenden Spiel mitgefiebert 😉

Am Abend sind wir dann in Oslo angekommen und Mama ist noch an Land gegangen und hat sich eine Eisbar angesehen. Sie war total begeistert.

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Am nächsten Tag waren wir immer noch in Oslo und Jamie und ich verbrachten gemütlich den Tag auf Kabine.

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Am Abend hat Mama ziemlich heftig gefeiert und kam viel zu spät nach Hause. Da müssen wir noch mal drüber reden, so geht das nicht!

Jedenfalls waren wir gerade eingeschlafen, als wir schon wieder senkrecht im Bett standen, da das Telefon läutete. Mama tapste schlaftrunken zum Telefon. Am anderen Ende war die Rezeption und teilte mit, dass ich sofort an der Rezeption erscheinen müsste. Mama war etwas verwirrt, versprach aber mich gleich hoch zu bringen. In Windeseile, zog sie sich an und wir spurteten los. Da wurde mir klar, meine große Stunde war gekommen. Brav verabschiedete ich mich von Mama und dann schmiegte ich mich auch schon an die hübsche junge Frau die mich mit auf die Brücke nahm. Hach hier gehöre ich einfach hin, hier fühle ich mich am wohlsten. Die Brücke auf der Aura sieht etwas anders aus, als auf der Luna aber ich habe mich gleich total wohl gefühlt.

Dann war es auch schon wieder Zeit mit der hübschen Dame mitzugehen und ich erobertet die Rezeption. Ein paar Durchsagen machte ich natürlich auch 😉

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Ein hübscher Mann, der auch was taugt, bitte zur Rezeption. Meine Mama ist gerade da 🙂

Und ich glaube fast, dass die Mädels sich ja ein bisschen in mich verliebt haben. Aber wie immer sagte Mama dass ich nicht so eingebildet sein soll. Auf diesem Weg noch vielen lieben Dank für euere Hilfe, liebes Rezeptions Team. 🙂

Und dann durfte ich den Generalmanager anrufen und jetzt haltet euch fest, er hat mich mit in die Küche genommen. Ihr könnt euch vorstellen, das ich mich fühlte, wie im Himmel. Denn ihr erinnert euch, ins Restaurant darf ich ja nicht mit. Ich versuchte also aus jedem Topf etwas zu naschen aber leider hatte ich nicht so viel Zeit. Die zwei Köche hatten mich entdeckt und passten auf, dass ich nicht noch mehr futtern konnte. Und dann musste ich auch schon wieder gehen. Die Zwei mussten schließlich das Essen fertig zaubern.

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Und die Aura war wieder auf dem Meer und auf dem Weg nach Kopenhagen.

Am Abend war dann schon wieder der Abschiedsabend. So eine Kurzreise vergeht einfach viel zu schnell. Leider durften wir mal wieder nicht mit aber Mama hat noch lange gefeiert und als sie wieder da war und wir uns zu ihr unter die Decke kuschelten, flüsterte Mama; was für eine Reise. Das war nun wirklich die letzte Aida Reise für sehr lange Zeit. Wir lehnten uns an sie und lauschten den Geräuschen des Meeres. Schade dachte ich aber wie sagt meine Freundin Jessy immer, etwas Schönes muss enden, damit etwas Neues beginnen kann.

Am nächsten Tag gingen wir mit schweren Herzen von Bord und ich verdrückte sogar eine Träne.

Mama hatte dann noch die Überraschung, dass wir noch eine Nacht in Kiel bleiben würden. Jamie und ich kuschelten uns in das Hotelbett und Mama zog noch alleine los.

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Und so wie wir nach Kiel gereist waren, reisten wir auch wieder zurück. Nach der lange Fahrt im ICE bin ich fast ein kleines bisschen froh, wieder zuhause in meinem gemütlichen Bett zu sein und ich weiß das bestimmt noch die ein oder andere Reise folgen wird und ganz bestimmt eines Tages mal wieder eine Kreuzfahrt.

Ahoi euer Charly mit dem Matrosen Jamie 😉

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